In Kooperation mit   flugrevue.de Logo
12.10.2017
Klassiker der Luftfahrt

Annäherung an eine LegendeMesserschmitt Bf 109 – So fliegt die 109

Was ist dran an den Mythen um das Fliegen des berühmten Messerschmitt-Jägers? Im Jahr 2005 ging der aerokurier dieser Frage nach und ließ sich von Walter Eichhorn in die fliegerischen Geheimnisse der Bf 109 einweihen. Im folgenden geben wir die damaligen Erkenntnisse ungekürzt wieder.

Sie ist wohl das derzeit aufregendste Flugzeug am deutschen Himmel. Seit einigen Monaten fliegt die in siebenjähriger Arbeit in Albstadt sensationell restaurierte Bf 109 G-4. Walter Eichhorn hat nach zwölf Starts seinen Job als Einflieger des Jägers und Einweiser für die drei Eigner erledigt. Die „Macher“ des Flugzeugs, Werner Grammel, Wilhelm Heinz und Sigi Knoll, fliegen ihre Me längst selbst und haben sie zum beinahe schon normalen Bild am Himmel über der Schwäbischen Alb werden lassen. Zeit, bei den nunmehr vier deutschen 109-Piloten einmal nachzuhaken, wie sich ein Hochleistungsflugzeug dieser Prägung aus Pilotensicht ausnimmt.

Für den Normalpiloten sind schon allein zwei Eckdaten gewaltig: Bis zu 1475 PS kann der Daimler-Benz DB 605 A1 aus den knapp 36 Litern Hubraum seiner zwölf Zylinder mobilisieren und verteilt diese auf maximal 2850 kg Flugmasse. Das heißt: Jedes PS muss mit nur 1,9 Kilogramm Flugmasse fertig werden. Bei einer Cessna 172 wären es sechs Kilogramm pro PS.

Teilen:


WEITER ZU SEITE 2:

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |     
Mehr über ...
Klassiker der Luftfahrt bei Klassiker der Luftfahrt bei Facebook Klassiker der Luftfahrt bei Google plus