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16.06.2017
Klassiker der Luftfahrt

StandardklasseBölkow Phoebus - Flugzeugtest

Bei den Segelflugweltmeisterschaften 1965 in England fand ein neues Segelflugzeug der Standardklasse besondere Beachtung. Es war der Phoebus der Entwicklungsgemeinschaft Sport- und Segelflug.

Elegant wirken ja fast alle Segelflugzeuge, jedoch fiel bei diesem Flugzeug, das ganz in Kunststoff-Balsaholz-Bauweise hergestellt ist, sofort die hervorragende Oberflächengüte auf. Ich habe seinerzeit kein Hehl daraus gemacht, daß nach meiner Ansicht dieses Flugzeug bei der Vergabe des OSTIV-Preises für das beste Standardsegelflugzeug Favorit sein müßte. Obwohl ich diesen Segler noch nicht geflogen war, konnte ich mir doch von seinen Leistungen etwa ein Bild machen, da ich bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften gegen ihn schon konkurriert hatte.
         

Ein außergewöhnliches Flugzeug

Nun, wir wissen längst, daß ein anderes Flugzeug mit diesem Preis bedacht wurde. Ich stand jedoch mit meiner Meinung nicht allein, und so möchte ich aus den vielen Bemerkungen, die sich auf die Beurteilung von Typen beziehen, eine zitieren, die den Phoebus betrifft. Nach dem Vergleichsfliegen, das immer im Anschluß an die schweren Titelkämpfe bei den Segelflugweltmeisterschaften durchgeführt wird, entstieg Weltmeister Makula dem Phoebus, der ihn offenbar sehr interessiert hatte. Sein Kommentar: „Wenn ich gewußt hätte, daß der Vogel so gut ist, hätte ich doch etwas mehr Angst gehabt!" Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ein dreiviertel Jahr später hatte ich nun endlich einen Phoebus zur Verfügung. Um es vorwegzunehmen: Ich fand mich in meinen Erwartungen nicht getäuscht. Zweifellos hat hier ein Team von drei erfahrenen Männern ein außergewöhnliches Flugzeug geschaffen.

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