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20.09.2018
Klassiker der Luftfahrt

Dornier Museum FriedrichshafenLandshut-Projektteam nimmt Arbeit auf

Die beiden ersten Mitarbeiter des Projektteams, das in den kommenden Jahren für die Erstellung und Umsetzung der Ausstellung rund um die „Landshut“ verantwortlich sein wird, haben am 18. September 2018 ihre Arbeit aufgenommen.

Landshut_Dornier_Museum

Die Landshut im Bauch der Antonow bei ihrer Ankunft. Foto und Copyright: Dornier Museum

Das Team bilden Jannik Pfister als wissenschaftlicher Projektleiter und Dr. Barbara Wagner als kuratorische Projektleiterin. Nachdem die 1977 entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ im September 2017 in Friedrichshafen eingetroffen ist, wird nun eine Dauerausstellung in einem neu zu errichtenden Museumsbau vorbereitet. Im Zentrum steht die Geschichte der Entführung wie auch die Auseinandersetzung mit dem Terror der Rote Armee Fraktion (RAF).

Dazu wird die Boeing 737-200 C restauriert und in das Ausstellungskonzept eingebettet, das sich zum Ziel setzt, die Ereignisse des Jahres 1977 im zeitgeschichtlichen Kontext anschaulich zu vermitteln. Das Projektteam widmet sich derzeit intensiv der Recherche in Archiven und den nächsten Schritten auf dem Weg zu einem wissenschaftlich fundierten Ausstellungskonzept. „Wir freuen uns sehr auf die neue Aufgabe und sind gespannt, welche interessanten Exponate und vielleicht neue Erkenntnisse aus der Archivarbeit wir finden werden“, erklärt Jannik Pfister.

Landshut_Projektteam

Die ersten Mitglieder des Landshut Projektteams. Foto und Copyright: Dornier Museum

Als erfahrene Kuratorin freut sich Barbara Wagner auf den persönlichen Kontakt mit Beteiligten und Interessierten: „Die nächsten Monate werden sicher sehr spannend. Besonders freuen wir uns auf den Austausch mit Interessierten und Zeitzeugen. Wer zudem interessante Dokumente oder Exponate zur Landshut oder der Geschichte der RAF hat, darf sich gerne bei uns melden“. Die Kontaktaufnahme zum Projektteam ist über die Webseite www.die-landshut.de möglich. Bei der Erarbeitung des Ausstellungskonzepts richtet sich der Fokus zunächst auf die Quellen- und Exponatssuche, das Aufbereiten des Forschungsstandes und das Festlegen der Themenschwerpunkte. Zeitgleich plant das Projektteam ein neues Begleitprogramm mit ausgewählten Veranstaltungen und Informationsmöglichkeiten, die es ermöglichen sollen, über die Jahre einen Einblick in die werdende

Ausstellung zu geben. Begleitet wird das „Landshut“-Projekt von einem siebenköpfigen wissenschaftlichen Beirat. Dieser berät das Projektteam bei der Erarbeitung und Umsetzung des Ausstellungskonzeptes.

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