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23.08.2017
Klassiker der Luftfahrt

Polikarpov I-16 RataRückkehr zum Jubiläum

Der Warbird kehrt zur 30. Jubiläums-Airshow an Ostern 2018 zurück ins neuseeländische Wanaka. Das Kampfflugzeug aus dem Hause Polikarpov wurde 1990 von Sir Tim Wallis restauriert.

Polikarpov I-16 Rata

Die Polikarpov wurde 2008 an einen deutschen Geschäftsmann verkauft. Foto und Copyright: Dr. Andreas Zeitler

Die Organisatoren der Airshow „Warbirds over Wanaka“ wollen die Rata anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Show und des 80. Geburtstag des Restaurators noch einmal zurück in die neuseeländische Ortschaft bringen. Die Flugzeug-Besitzer und die beiden Hauptsponsoren Hamburg-Süd und Mainfreight unterstützen das Flugevent bei diesem Vorhaben. Geflogen wird die Polikarpov von dem litauischen Kunstflugweltmeister Jurgis Kairys.

“Wir könnten uns für Sir Tim Wallis kein besseres Geburtstagsgeschenk vorstellen, als ihn mit einer seiner geliebten Polikarpovs zu vereinen. Es wird zweifelsohne ein besonderer Moment für Sir Tim Wallis und Warbird-Fans weltweit sein, wenn er seine I-16 noch einmal in Wanaka fliegen sieht. Wenn wir unsere Besucher fragen welche Warbirds sie am liebsten sehen würden, ist die Polikarpov immer hoch im Kurs. Die Verbindung zwischen diesem lauten und kleinen russischen Kampffliegers und Wanaka ist sehr stark.”, sagten die Verantwortlichen der Veranstaltung.

Die Restaurierung der sechs Polikarpov I-16 und drei I-153 gilt immer noch als eines der gewagtesten Privatprojekte im Bereich Warbirds. Sir Tim Wallis besuchte bereits 1988 die erste „Warbirds over Wanaka“ und reiste anschließend nach Russland, um ein Flugzeug zur Restaurierung ausfindig zu machen. Als er 1991 zurückkehrte verliebte er sich in die Polikarpov I-16, ein Warbird, der zu dieser Zeit nirgendwo mehr flog.

Gemeinsam mit seinem Chefingenieur lokalisierte er neun Wracks, die er ab 1992 in einer Flugzeugfabrik bearbeitete, die den Flugzeugtyp bis ins Jahr 1930 herstellte. Sechs Jahre später flog die erste Polikarpov des Flugzeugliebhabers. Bis 2008 nahmen die restaurierten Maschinen zehn Jahre lang bei „Warbirds over Wanaka“ teil bis sie 2008 entlassen und an Besitzer weltweit verkauft wurden.

Sechs der Warbirds fliegen auch heute noch. Die Nummer neun, die zuerst an den deutschen Geschäftsmann Thomas Juelch verkauft wurde und inzwischen im Besitz von Wolfgang Frey ist, kehrt für die Airshow zurück. Der Hauptsponsor des Events, Hamburg-Süd, hat sich bereit erklärt den Warbird nach Neuseeland zu transportieren. Manfreight kümmert sich um die weitere Logistik vor Ort.

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